Atheisten in den USA wissen einer neuen Umfrage zufolge besser
über die Weltreligionen Bescheid als praktizierende
Gläubige. In der am Dienstag in Washington
veröffentlichten Erhebung des Demoskopieinstituts Pew
über religiöses Wissen schnitten Atheisten am besten ab:
Sie konnten im Durchschnitt 21 von 32 Fragen über
Glaubensinhalte, Geschichte und Vertreter von Weltreligionen
richtig beantworten. Protestanten wußten durchschnittlich nur
16 korrekte Antworten, Katholiken nur 14,7. Juden und Mormonen
kamen im Schnitt auf 20,5 beziehungsweise 20,3 richtige Antworten.
Unter den US-Bürgern, deren große Mehrheit sich zum
Christentum bekennt, wurden in der Umfrage deutliche
Wissenslücken über die eigene Religion erkennbar.
Insgesamt wußten nur 71 Prozent der Befragten, daß
Jesus in Bethlehem geboren wurde. Nur 63 Prozent waren in der Lage,
das Buch Genesis korrekt als erstes Buch der Bibel zu benennen.
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!