ATTAC hat am Mittwoch 120000 Exemplare einer Zeitung verteilt, die
Financial Crimes heißt, äußerlich der Financial
Times ähnelt und Hintergrundberichte über Ursachen und
Folgen der Finanzkrise enthält. Das sind die Zehner-Jahre, ey:
Diese Zeitung ähnelt nicht stereotyp der Bild, sondern der
Financial Times. »Wir möchten unsere Ausgabe nicht als
Angriff auf die Financial Times verstanden wissen«, sagte die
ATTAC-Aktivistin und FinancialCrimes-Redakteurin Jutta Sundermann.
Im Editorial heißt es: »Zwei Jahre nach dem
Höhepunkt der Finanzkrise, während in der Welt so viele
Menschen hungern wie nie zuvor (…), haben die
Finanzeliten nichts Besseres zu tun, als wieder das
große Spekulationsrad zu drehen. Und die Regierungen, die dem
Spiel andere Regeln geben könnten, haben dem Kasinobetrieb bis
heute nicht nur zugeschaut, sondern ihn auch noch mit
Milliardensummen aus Steuergeldern subventioniert–
Milliarden, die jetzt bei den sozial Schwächsten wieder
eingetrieben werden sollen.« (jW)
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