Eine Ausstellung unter dem Titel »Gerüchte« ist ab
1. Oktober im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen. Der
thematische Bogen der Schau reicht dabei von diffamierenden
Stereotypen rassistischer und antisemitischer Art über
Vorurteile über »Ossis« und »Wessis«
bis hin zu »Cyber-Mobbing« in Zeiten des Internets.
Beispielhaft werden anhand von Tondokumenten, Filmen und Fotos
Geschichten von Falschmeldungen, deren Folgen und
Hintergründen erzählt. »Essen die Chinesen wirklich
Hunde«, gibt es die achte Kanareninsel San Borondón
wirklich und wurden 1989, wie vom Neuen Deutschland berichtet,
tatsächlich ahnungslose DDR-Bürger von Westagenten mit
Menthol-Zigaretten betäubt und in die Bundesrepublik
entführt? (dapd/jW)
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