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Was essen die Chinesen?

Eine Ausstellung unter dem Titel »Gerüchte« ist ab 1. Oktober im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen. Der thematische Bogen der Schau reicht dabei von diffamierenden Stereotypen rassistischer und antisemitischer Art über Vorurteile über »Ossis« und »Wessis« bis hin zu »Cyber-Mobbing« in Zeiten des Internets. Beispielhaft werden anhand von Tondokumenten, Filmen und Fotos Geschichten von Falschmeldungen, deren Folgen und Hintergründen erzählt. »Essen die Chinesen wirklich Hunde«, gibt es die achte Kanareninsel San Borondón wirklich und wurden 1989, wie vom Neuen Deutschland berichtet, tatsächlich ahnungslose DDR-Bürger von Westagenten mit Menthol-Zigaretten betäubt und in die Bundesrepublik entführt? (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2010, Seite 13, Feuilleton

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