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Admiralspalast gekündigt

Die Grünen haben den Berliner Senat aufgefordert, sich an der Rettung des insolventen Admiralspalasts zu beteiligen. Kultureinrichtungen, die keine finanzielle Förderung erhielten, müßten umso mehr politisch unterstützt werden, sagte Kulturexpertin Alice Ströver am Dienstag im RBB-Kulturradio. Mit dem Konzept von Admiralspalast-Betreiber Falk Walter sei eine kulturelle Nische in zentraler Lage geschaffen worden. Aus ihrer Sicht müsse sich der Senat darum kümmern, »daß wir dieses Haus, diesen traditionsreichen Admiralspalast wirklich als kulturellen Ort lebendig halten«.

Bereits im August 2009 war Walter der Mietvertrag von der Admiralspalast Berlin GmbH Co KG gekündigt worden. Zur Begründung gibt die Besitzgesellschaft Medienberichten zufolge Verbindlichkeiten in Millionenhöhe an. Er hofft aber nach eigenen Angaben trotzdem auf die Fortsetzung des Spielbetriebs. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2010, Seite 12, Feuilleton

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