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16.08.2010
- → Feuilleton
Kaiser Wilhelm in Cottbus
Im Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk wurde am Sonntag eine
Sonderausstellung mit 52 Werken der klassischen Moderne
eröffnet. Die Exponate stammen aus der Zeit von 1891 bis 1962.
Es handelt sich um die »repräsentativen Teile« des
Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld (Nordrhein-Westfalen), das zur
Zeit umgebaut wird. In der Dauerausstellung des Dieselkraftwerks am
Cottbuser Amtsteich werden auf 1250 Quadratmetern rund 23000 Werke
vom Dresdener Expressionismus bis zur jüngsten Vergangenheit
gezeigt. Dazu kommen bis Anfang September aus Krefeld unter anderen
Pablo Picassos Bronzefigur »Femme debout« (1945), Max
Liebermanns »Judengasse in Amsterdam« (1905), Ernst
Ludwig Kirchners »Familie« (Entwurf für den
Festsaal im Folkwang-Museum Essen, 1927/28), Yves Kleins
»Monochrom blau, ohne Titel« (1957), Paul Klees
»Stadt emporwachsend, sich verdüsternd« (1915) und
Claude Monets »Parlament, Sonnenuntergang« (1904). Die
Sonderausstellung ist mit rund 60 Millionen Euro versichert.
(ddp/jW)
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