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Kaiser Wilhelm in Cottbus

Im Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk wurde am Sonntag eine Sonderausstellung mit 52 Werken der klassischen Moderne eröffnet. Die Exponate stammen aus der Zeit von 1891 bis 1962. Es handelt sich um die »repräsentativen Teile« des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld (Nordrhein-Westfalen), das zur Zeit umgebaut wird. In der Dauerausstellung des Dieselkraftwerks am Cottbuser Amtsteich werden auf 1250 Quadratmetern rund 23000 Werke vom Dresdener Expressionismus bis zur jüngsten Vergangenheit gezeigt. Dazu kommen bis Anfang September aus Krefeld unter anderen Pablo Picassos Bronzefigur »Femme debout« (1945), Max Liebermanns »Judengasse in Amsterdam« (1905), Ernst Ludwig Kirchners »Familie« (Entwurf für den Festsaal im Folkwang-Museum Essen, 1927/28), Yves Kleins »Monochrom blau, ohne Titel« (1957), Paul Klees »Stadt emporwachsend, sich verdüsternd« (1915) und Claude Monets »Parlament, Sonnenuntergang« (1904). Die Sonderausstellung ist mit rund 60 Millionen Euro versichert. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2010, Seite 13, Feuilleton

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