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Teheran trickst Potsdam aus

München/Potsdam/Berlin. Der Brandenburger Verfassungsschutz ist einem Medienbericht zufolge auf einen iranischen Doppelagenten hereingefallen. Der persische Student habe sich bereits vor acht Jahren dem Potsdamer Innenministerium als V-Mann angeboten und zugesichert, Informationen über linksradikale und islamistische Zirkel in Brandenburg und Berlin zu liefern, berichtete der in München erscheinende Focus am Samstag vorab. Der Spitzel habe angegeben, daß er aufgrund seiner Homosexualität und seiner politischen Einstellung im Iran verfolgt werde. »Sicherheitskreise« in Berlin und Brandenburg gehen laut Focus davon aus, daß der Mann in Wirklichkeit für die Geheimdienstresidentur in der iranischen Botschaft in Berlin arbeite. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2010, Seite 5, Inland

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