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Bankenberatung ist »jämmerlich«

Berlin. Die deutschen Banken beraten ihre Kunden offenbar weiterhin schlecht. Dies ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest bei 21 großen Kreditinstituten, wie die Verbraucherschutzorganisation am Dienstag in Berlin mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahrestest bei denselben Banken habe sich die Qualität der Anlageberatung sogar noch verschlechtert und sei inzwischen gar auf »jämmerlichem« Niveau. Sechs Institute erhielten für ihre Finanzberatung demnach die Note »mangelhaft«, keine Bank schnitt mit »gut« oder »sehr gut« ab. Oftmals seien von den Finanzberatern die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten worden, bemängelte Stiftung. So seien bei Gesprächen über Wertpapiere in der Hälfte der Fälle von den Bankmitarbeitern keine schriftlichen Protokolle über die Beratung verfaßt worden. Dies ist aber seit diesem Jahr gesetzlich vorgeschrieben. Die Studie ist in der Zeitschrift Finanztest nachzulesen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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