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Rechte griffen Kundgebung an

Stuttgart. Wie die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart am Montag erklärt hat, ist es am Sonnabend nach einer Kundgebung im baden-württembergischen Leonberg zu gezielten Angriffen durch Neonazis gekommen.

Direkt im Anschluß an den letzten Redebeitrag bewarfen zwei Rechtsradikale die Kundgebungsteilnehmer mit Glasflaschen. Nur wenige Meter entfernt bedrohten sie dann gemeinsam mit fünf bis sechs weiteren Neonazis Antifaschisten mit Baseballschlägern, Schlagstöcken und Pfefferspray. Daß es keine Verletzten gab, sei den »wenig ausgebildeten Wurfkünsten der Angreifer« sowie dem entschlossenen Handeln der Kundgebungsteilnehmer zu verdanken«, so die Neonazigegner.
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Die Region um das bei Stuttgart gelegene Leonberg falle schon seit längerem durch zunehmende Präsenz von Rechten auf. Vor allem bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen sei es zu Übergriffen auf Linke und Migranten gekommen, so die Antifaschisten gegenüber junge Welt. Um dem entgegenzutreten, haben sich Jugendliche aus der Umgebung zur Antifaschistischen Initiative Leonberg (AIL) zusammengeschlossen.
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2010, Seite 5, Inland

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