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Unionspolitiker ­für Reformstopp

Berlin. Eine Woche vor dem Bürgerentscheid über die Schulreform des CDU/GAL-Senats in Hamburg haben mehrere Kultusminister der Unionsparteien an ihre Länderkollegen appelliert, das mehrgliedrige Schulsystem zu erhalten. »Systemkonstanz ist entscheidend für gute Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler«, wird der Präsident der Kultusministerkonferenz, der bayerische Ressortchef Ludwig Spaenle (CSU), in der Welt am Sonntag zitiert. »Wir dürfen nicht die Einheitsschule vorbereiten, sondern müssen die individuelle Förderung der Kinder verbessern, das leistet das differenzierte mehrgliedrige Schulsystem.« Die baden-württembergische Ressortchefin Marion Schick (CDU) forderte am Wochenende, am achtjährigen Gymnasium festzuhaltenm.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2010, Seite 4, Inland

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