-
12.07.2010
- → Inland
Rentenversicherung warnt vor Altersarmut
Berlin. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) verlangt
Änderungen an den Beschlüssen zur Gesundheitsreform.
Alleine die Erhöhung der sogenannten Arbeitgeberbeiträge
bedeute für die Rentenkassen eine Mehrbelastung von 600
Millionen Euro pro Jahr, da diese bei Ruheständlern von der
DRV getragen werden müsse. Ferner werde sich durch die
Streichung der bislang vom Bund gezahlten Rentenbeiträge
für Hartz-IV-Empfänger das Problem der Altersarmut
deutlich verschärfen, kritisierte DRV-Präsident Herbert
Rische im Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe). Noch sei das kein
großes Problem, aber in 15 bis 20 Jahren würden viele
Langzeiterwerbslose, Niedriglohnbezieher, kleine Selbständige
und Menschen mit Erwerbsminderung ihr Alter in Armut verbringen
müssen, wenn die Politik nicht gegensteuere.
(ots/jW)
(ots/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
