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Rentenversicherung warnt vor Altersarmut

Berlin. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) verlangt Änderungen an den Beschlüssen zur Gesundheitsreform. Alleine die Erhöhung der sogenannten Arbeitgeberbeiträge bedeute für die Rentenkassen eine Mehrbelastung von 600 Millionen Euro pro Jahr, da diese bei Ruheständlern von der DRV getragen werden müsse. Ferner werde sich durch die Streichung der bislang vom Bund gezahlten Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger das Problem der Altersarmut deutlich verschärfen, kritisierte DRV-Präsident Herbert Rische im Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe). Noch sei das kein großes Problem, aber in 15 bis 20 Jahren würden viele Langzeiterwerbslose, Niedriglohnbezieher, kleine Selbständige und Menschen mit Erwerbsminderung ihr Alter in Armut verbringen müssen, wenn die Politik nicht gegensteuere.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2010, Seite 1, Inland

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