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Greenpeace-Aktion gegen CO2-Endlager
Potsdam. Gegen die geplante unterirdische Speicherung von
Kohlendioxid in Brandenburg haben am Dienstag morgen etwa 20
Greenpeace-Aktivisten vor der Staatskanzlei in Potsdam protestiert.
Zum Abschluß einer Tour gegen die CO2-Verpressung sei ein
Mahnmal aufgestellt worden, teilte Greenpeace-Sprecher Karsten Smid
mit. Zudem sei mit einer drei Meter großen
»geologischen Zeitbombe« auf die unkalkulierbaren
Risiken der Endlagerung hingewiesen worden.
Mit der Aktion forderte die Umweltorganisation Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) auf, kein kommerzielles CO2-Endlager in Brandenburg zuzulassen. Das Land müsse sich von der Braunkohleverstromung verabschieden und statt dessen erneuerbare Energien fördern.
Die Landesregierung von SPD und Linkspartei setzt jedoch in ihrer »Energiestrategie 2010« auf die Braunkohle als »Brückentechnologie«. Der Energiekonzern Vattenfall betreibt bereits eine Pilotanlage zur Entwicklung der CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid in der Lausitz und plant, dort auch ein Demonstrationskraftwerk zu errichten. In Ostbrandenburg will der Konzern zwei Gebiete bei Beeskow und Neutrebbin auf ihre Eignung als unterirdische Speicher hin erkunden. Dagegen wehren sich Gemeinden, Bürgerinitiativen und Umweltschützer. (ddp/jW)
Mit der Aktion forderte die Umweltorganisation Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) auf, kein kommerzielles CO2-Endlager in Brandenburg zuzulassen. Das Land müsse sich von der Braunkohleverstromung verabschieden und statt dessen erneuerbare Energien fördern.
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Die Landesregierung von SPD und Linkspartei setzt jedoch in ihrer »Energiestrategie 2010« auf die Braunkohle als »Brückentechnologie«. Der Energiekonzern Vattenfall betreibt bereits eine Pilotanlage zur Entwicklung der CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid in der Lausitz und plant, dort auch ein Demonstrationskraftwerk zu errichten. In Ostbrandenburg will der Konzern zwei Gebiete bei Beeskow und Neutrebbin auf ihre Eignung als unterirdische Speicher hin erkunden. Dagegen wehren sich Gemeinden, Bürgerinitiativen und Umweltschützer. (ddp/jW)
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