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Hessen bleibt bei Fußfesseln

Wiesbaden. Die vor zehn Jahren in Hessen erstmals verwendete elektronische Fußfessel wird immer häufiger eingesetzt. Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) sagte am Montag in Wiesbaden, das Land habe damit gute Erfahrungen gemacht. Geprüft werde zur Zeit, ob die Sanktion auch bei Sexual- und Gewaltstraftätern eingesetzt werden könne, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden müßten. Hahn bezeichnete die Fußfessel als »sozialpädagogische Maßnahme« zur Vermeidung einer Inhaftierung. Aktuell seien 62 Personen betroffen. Dabei sendet ein Gerät An- oder Abwesenheitssignale an eine Datenbox. Wird ein vorgeschriebener Tagesablauf nicht eingehalten, geht eine Nachricht an den Bewährungshelfer.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2010, Seite 5, Inland

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