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Karstadt-Rettung weiter ungewiß

Essen. Kurz vor Ablauf der Bieterfrist für Karstadt ist ein neues Hindernis für den Verkauf der insolventen Kaufhauskette aufgetaucht. Der Insolvenzplan könnte noch an der Stadt Köln scheitern, sagte der Sprecher von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg am Sonntag. Als letzte von 94 Kommunen mit Karstadt-Standort müsse Köln bis Dienstag vormittag mitteilen, ob die Stadt dem Kaufhaus die Gewerbesteuer erläßt. »Wenn sie nicht kommt, kann der Insolvenzplan nicht rechtskräftig werden«, so der Sprecher. Die Gebote würden dann wahrscheinlich hinfällig. Gläubiger, Mitarbeiter und Lieferanten haben Karstadt Millionen an Forderungen erlassen. Damit kommt Karstadt wieder in die schwarzen Zahlen und wird gewerbesteuerpflichtig. Es geht um Forderungen in Höhe von 120 bis 140 Millionen Euro. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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