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Fluglärmstudie wird verheimlicht

Köln. Eine Studie über Gesundheitsschäden durch nächtlichen Fluglärm wird nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, von der Bundesregierung zurückgehalten. Die Veröffentlichung passe »schlecht zu einer tagesaktuellen Debatte um die Lockerung des Nachtflugverbotes« nach Abzug der Vulkanaschewolke, sagte Kelber dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwochausgabe). Zudem plane die Bundesregierung mittelfristig eine Lockerung des Nachflugverbotes an allen deutschen Flughäfen. Eine Pressekonferenz in Berlin, auf der der Leiter des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, sowie Umweltstaatssekretär Jürgen Becker die Ergebnisse am Dienstag hatten vorstellen wollen, war kurzfristig »aus Termingründen« abgesagt worden. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2010, Seite 5, Inland

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