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Kassen fordern Beitragserhöhung

Berlin. Gesetzliche Krankenversicherungen rufen nach einem höheren Einheitsbeitrag. »Vor dem Hintergrund des für das Jahr 2011 erwarteten dramatischen Defizits aller gesetzlichen Krankenkassen ist eine Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes unumgänglich«, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Walter Schwarz, der Welt (Mittwochausgabe). Am Dienstag hatte die Vorsitzende der Barmer-GEK, Birgit Fischer, im Handelsblatt »eine rechtzeitige Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes und ein Ausgabenmoratorium bei Kliniken und Ärzten« gefordert. Derzeit beträgt der Beitragssatz einheitlich 14,9 Prozent. Davon zahlen die »Arbeitgeber« 7,0 Prozent und die »Arbeitnehmer« 7,9 Prozent. Einige Kassen erheben zudem Zusatzbeiträge von meist acht Euro pro Versichertem und Monat. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2010, Seite 4, Inland

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