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Israel läßt Platzeck laufen

Berlin. Bei der Nahost-Reise des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) hat sich ein diplomatischer Zwischenfall ereignet. Platzecks Wagen durfte am Mittwoch nicht die Grenze passieren, wie das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte. Der Ministerpräsident hatte in Ramallah an einem brandenburgisch-palästinensischen Wirtschafts­treffen teilgenommen. Der RBB hatte zuvor berichtet, israelische Sicherheitskräfte hätten dem Ministerpräsidenten auf der Rückreise die Grenzpassage in seinem Fahrzeug untersagt. Möglicher Grund sei, daß der Fahrer des Wagens Palästinenser gewesen sei. Das Auswärtige Amt bestätigte, daß Platzeck den Wagen verließ und den Kontrollpunkt zu Fuß überquerte. Nach Tel Aviv fuhr er mit dem Bus der Wirtschaftsdelegation. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2010, Seite 5, Inland

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