-
14.04.2010
- → Feuilleton
Offizier Ostermeier
Der 41jährige Berliner Theaterregisseur Thomas Ostermeier
erhält »für seine Verdienste um den Kulturaustausch
und für seine grenzüberschreitenden Impulse für das
moderne europäische Theater« den latent-elitären
französischen Orden für Kunst und Literatur. Seit etwa 20
Jahren gibt Ostermeier regelmäßig Gastspiele in
französischen Theatern und bei Theaterfestivals. 2009 hatte er
in Paris den Grand Prix de la Critique für die »beste
ausländische Inszenierung« – für »John
Gabriel Borkmann« von Henrik Ibsen– erhalten. Der Orden
für Kunst und Literatur ist einer der höchsten
Kulturauszeichnungen des Landes. Ostermeier wird damit in den Rang
eines »Officier des Arts et des Lettres« erhoben.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton