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14.04.2010
- → Feuilleton
Frequenz besetzt
Der Deutsche Bühnenverein fordert von der Bundesnetzagentur
einen sofortigen Stopp der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen.
Der unter anderem betroffene Bereich 790–862 Megahertz werde
von vielen Kultur- und Konferenzveranstaltern für drahtlose
Mikrofonanlagen genutzt, teilte der Bühnenverein am Dienstag
in Köln mit. Eine parallele Nutzung sei nicht möglich.
Zwar seien für die Mikroportanlagen auch andere Frequenzen
möglich, doch dies erfordere eine teure Umrüstung, die
für »ein kleineres Dreispartenhaus« vermutlich
rund 300000 Euro kosten. Laut Bühnenverein hat die
Bundesregierung den Ländern zwar zugesichert, unter bestimmten
Bedingungen einen Teil der Umrüstungskosten zu
übernehmen. Die vom Bund angesetzten Kriterien führten
aber nur in Einzelfällen zu einer minimalen Erstattung. Nach
Schätzung des Bühnenvereins wird die neue
Frequenzzuordnung die Kulturbranche mehrere hundert Millionen Euro
kosten.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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