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Begnadigung von Hogefeld fraglich
Frankfurt/Main. Die Bundesanwaltschaft hat sich einem
Magazinbericht zufolge gegen die Begnadigung des früheren
RAF-Mitglieds Birgit Hogefeld ausgesprochen. Wie der Spiegel
schreibt, sind die Bundesanwälte strikt gegen eine vorzeitige
Entlassung aus der Haft. Grund soll sein, daß die
53jährige nichts zur Aufklärung der Aktionen der
»Roten-Armee-Fraktion« beigetragen hat. Hogefeld wurde
1993 in Bad Kleinen (Mecklenburg) festgenommen und 1996 wegen
mehrfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Seit 2009 darf
sie das Gefängnis Frankfurt-Preungesheim tagsüber
verlassen, um in einem Verlag zu arbeiten.(apn/jW)
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