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Otto profitiert von Quelle-Pleite

Hamburg. Trotz Krise hat die Otto-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz gesteigert. Wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte, stiegen die Erlöse auf vergleichbarer Basis binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent auf 10,14 Milliarden Euro. Während der Umsatz aus Handelsgeschäften in Deutschland um 6,8 Prozent auf 5,79 Milliarden Euro zulegte, stiegen die durch E-Commerce erzielten Erlöse um 22 Prozent auf 3,63 Milliarden Euro. Vorstandschef Hans-Otto Schrader beteuerte zugleich, die Umsatzentwicklung in Deutschland sei in einem rückläufigen Markt nur »zu einem geringen Teil auf die Insolvenz von Quelle zurückzuführen«. Otto hatte unter Auflagen durch die EU-Kommission die Marke »Quelle« übernehmen dürfen. Neben Marken erhielt der Konzern zudem das Recht, die Quelle-Kundendatenbank für Deutschland zu nutzen. Der Umsatz im Ausland ging um 4,9 Prozent auf knapp 4,35 Milliarden Euro zurück.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2010, Seite 4, Inland

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