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IWF-Beteiligung bei Griechenlandhilfe

Berlin. Euro-Souveränität war gestern: Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll bei einer Notfallhilfe für Griechenland nach dem Willen der Bundesregierung eine tragende Rolle spielen. Dies erklärten Regierungskreise am Mittwoch in Berlin kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Die deutsche Regierung erwartet demnach, daß mögliche IWF-Kredite durch freiwillige, bilaterale Hilfen aller 16 Staaten der Eurozone ergänzt werden. Bisher hatten maßgebliche Kreise in der EU versucht, den IWF, der von den USA dominiert wird, aus den Euro-Problemen herauszuhalten. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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