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Symbolischer Erfolg für Wilders-Partei

Amsterdam. Die Niederlande steuern nach der zum Test für die Parlamentswahl am 9. Juni avancierten Kommunalwahl in ein politisches Patt. Weder die Christdemokraten um Ministerpräsident Jan Peter Balkenende noch die sozialdemokratische PvDA könnten bei einem Ergebnis wie dem der jüngsten Kommunalwahl mit ihren Verbündeten eine Mehrheit im Parlament stellen. Laut vorläufigen Ergebnissen des niederländischen Fernsehsender NOS verloren Balkenendes Christdemokraten (CDA), die bei 15 Prozent landeten, und die Partei von der Arbeit unter Führung von Wouter Bos (16 Prozent) massiv. Unabhängige Kandidaten kamen auf 28 Prozent, die konservative VVD auf 15 Prozent, Liberale D66 erhielten acht, die Grüne Linke sieben Prozent.

Die Freiheitspartei des rechtsradikalen, antiislamischen und ausländerfeindlichen Politiker Geert Wilders trat nur in zwei der 394 Kommunen an. Dort erzielte sie herausragende Ergebnisse – sie gewann in Almere, in Den Haag kam sie auf den zweiten Platz – und wurde bereits als »Königsmacher« einer zukünftigen Regierung erklärt. »Wir nehmen die Niederlande einer linken Elite weg, die Kriminelle verhätschelt und die Islamisierung unterstützt«, sagte Wilders. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2010, Seite 7, Ausland

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