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Protest gegen Einfluß der »Vertriebenen«

Berlin. Der als Gegenleistung für Erika Steinbachs Verzicht auf einen Sitz in der Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung « zugesagte Einflußzuwachs des Bundes der Vertriebenen (BdV) stößt auf Kritik. Die ehemalige Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, Gesine Schwan (SPD), bezeichnete die Vereinbarungen im rbb als »völlig unangemessen«. Nichts spreche dafür, dem BdV ein so großes Gewicht zu verleihen. Die kulturpolitische Sprecherin der Linken, Luc Jochimsen, warf der Bundesregierung vor, sie habe sich von der »Vertriebenenlobby erpressen « lassen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2010, Seite 2, Inland

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