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13.02.2010
- → Inland
Protest gegen Einfluß der »Vertriebenen«
Berlin. Der als Gegenleistung für Erika Steinbachs Verzicht
auf einen Sitz in der Stiftung »Flucht, Vertreibung,
Versöhnung « zugesagte Einflußzuwachs des Bundes
der Vertriebenen (BdV) stößt auf Kritik. Die ehemalige
Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnische
Zusammenarbeit, Gesine Schwan (SPD), bezeichnete die Vereinbarungen
im rbb als »völlig unangemessen«. Nichts spreche
dafür, dem BdV ein so großes Gewicht zu verleihen. Die
kulturpolitische Sprecherin der Linken, Luc Jochimsen, warf der
Bundesregierung vor, sie habe sich von der »Vertriebenenlobby
erpressen « lassen. (ddp/jW)
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