Zum Inhalt der Seite

Solidarische Klangkörper

Vertreter aller Orchester des Freistaates haben am Montag in Leipzig die Sächsische Orchester Konferenz gegründet. Ziel des Zusammenschlusses ist der Erhalt der »reichen Orchesterlandschaft Sachsens in seiner Breite, Vielfalt und Qualität«, erklärte Initiator Heiner Stolle, Orchestervorstand des Leipziger Gewandhausorchesters. Kulturschaffende müßten sich gegen die Sparzwänge zusammentun. Das neue Gremium wolle den Erfahrungsaustausch der Klangkörper und ein »solidarisches Einstehen füreinander« in Gang setzen. Zwischen 1991 und 2009 seien in Sachsen 28 Prozent der Arbeitsplätze für Musiker abgebaut worden, erklärte Stolle. »Von ehemals 26 Klangkörpern existieren heute noch 17«. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!