-
16.01.2010
- → Feuilleton
Erdbebenopfer
Der haitianische Schriftsteller Georges Anglade ist bei dem
Erdbeben auf der Karibikinsel ums Leben gekommen. Das teilten die
Veranstalter des Literaturfestivals Etonnants Voyageurs in
Rennes/Frankreich mit. Anglade wurde 1944 in der Hauptstadt
Port-au-Prince geboren. In den 70ern saß er kurrzeitig als
Regierungsgegner in Haft. Zweimal ging er ins Exil, wo er u.a. die
Universität Québec in Montréal
mitbegründete. In den 90er Jahren war er Minister unter dem
damaligen Präsidenten Aristide. Zwei Bücher von Anglade
sind auf Deutsch erschienen: die Prosasammlung »Das Lachen
Haitis – Neunzig Miniaturen« und der Roman »Und
wenn Haiti den USA den Krieg erklärt?«
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
