Zum Inhalt der Seite

Amt dementiert Gorleben-Bericht

Gorleben. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den vom Spiegel genannten Zeitpunkt zur Weitererkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager zurückgewiesen. Das Magazin berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, die Arbeiten in Gorleben könnten »frühestens 2013« wieder aufgenommen werden und beruft sich dabei auf ein angebliches Konzept des BfS. Ein Behördensprecher sagte am Dienstag, das Amt arbeite »an der zügigen Umsetzung der Koalitionsvereinbarung«, derzufolge das Erkundungsmoratorium unverzüglich aufzuheben ist. Man habe verschiedene Varianten für die Wiederaufnahme der Arbeiten geprüft. In keiner werde das Jahr 2013 als frühestmöglicher Zeitpunkt genannt.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2010, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!