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Sarkozy für neuen UN-Sicherheitsrat

Paris. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich am Donnerstag in Paris dafür ausgesprochen, Lateinamerika, Indien und Afrika möglichst bald eine Vertretung im UN-Sicherheitsrat zu schaffen. Dieses Gremium müsse noch 2010 zumindest provisorisch reformiert werden, um tatsächlich die Probleme lösen zu können, denen sich die Schwellenländer gegenübersehen, forderte der Staatschef. Um Konflikte unter den Ländern zu vermeiden, könnten die jeweiligen Regionalblöcke das Land wählen, das sie vertreten soll, schlug Sarkozy laut spanischen Medien vor. Dabei seien auch Rotationsmodelle denkbar. Mit Blick auf die Welthandelsorganisation sagte er außerdem, die Welt könne nicht nur durch Handelsgesetze regiert werden. Die Sicherung des Rechts auf Gesundheit, Arbeit und soziale Unterstützung sei mindestens ebenso wichtig.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2010, Seite 1, Ausland

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