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China: Liu legt Berufung ein

Peking. Der zu elf Jahren Haft verurteilte chinesische Dissident Liu Xiaobo hat Berufung eingelegt. Dies teilte sein Anwalt am Montag mit. Demnach muß das Gericht in Peking binnen sechs Wochen über den am 29. Dezember eingereichten Einspruch entscheiden. Das Urteil gegen Liu war am 25. Dezember wegen »Anstiftung zum Aufruhr« ergangen. Der 53jährige Literaturkritiker verbrachte schon wegen der studentischen Protestbewegung von 1989 insgesamt 20 Monate im Gefängnis. In der von ihm mitverfaßten »Charta 08« sprechen sich mehr als 300 Juristen, Schriftsteller und Künstler für eine neue chinesische Verfassung aus. (APD/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2010, Seite 7, Ausland

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