-
06.11.2009
- → Ausland
Abbas will kein Präsident mehr sein
Ramallah. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat
seinen Rückzug vor der anstehenden Wahlen im Westjordanland
und im Gazastreifen angekündigt. Abbas habe der Führung
der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) am
Donnerstag mitgeteilt, daß er nicht mehr kandidieren wolle,
sagte ein ranghoher Palästinenservertreter in Ramallah. Die
Führung der PLO wollte Abbas’ Entschluß allerdings
nicht hinnehmen.
Die Mitglieder des Exekutivkomitees der PLO hätten die Entscheidung einstimmig zurückgewiesen, sagte Jasser Abed Rabbo, Generalsekretär des Gremiums. Auch Israels Präsident Schimon Peres, Verteidigungsminister Ehud Barak sowie der ägyptische Präsident Husni Mubarak und der jordanische König Abdullah hätten versucht, ihn umzustimmen, hieß es in Ramallah. (AFP/AP/jW)
Die Mitglieder des Exekutivkomitees der PLO hätten die Entscheidung einstimmig zurückgewiesen, sagte Jasser Abed Rabbo, Generalsekretär des Gremiums. Auch Israels Präsident Schimon Peres, Verteidigungsminister Ehud Barak sowie der ägyptische Präsident Husni Mubarak und der jordanische König Abdullah hätten versucht, ihn umzustimmen, hieß es in Ramallah. (AFP/AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
