-
05.11.2009
- → Inland
Keine Unterstützung für FDP-Rentenpläne
Berlin. Der Vorschlag der FDP für eine »Rente ab
60« stößt in allen politischen Lagern auf
einhellige Ablehnung. Aufgrund der Abschläge bei
Frühverrentung könnten sich dies nur
»Bestverdienende« leisten, erklärte der
CSU-Sozialexperte Max Straubinger. Der Vizevorsitzende der
Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst, kritisierte: »Mit
ihrer plakativen Forderung, die ›Rente ab 60‹
einzuführen, verdonnern die Liberalen in Wahrheit Millionen
von Rentnerinnen und Rentnern zum Tütenpacken beim
Discounter.« Ähnlich äußerte sich das
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland