Miese Noten für Globalisierung
Genf. Einmal mehr ist die Legende von den positiven Auswirkungen
der Globalisierung auf alle widerlegt worden. Verlierer sind einer
Studie der Vereinten Nationen zufolge wieder einmal die Menschen in
den Entwicklungsländern. Den Erhebungen zufolge hat dieser
Prozeß den Menschen dort keine besseren Arbeitsbedingungen
gebracht. Es seien in den Staaten der dritten Welt vor allem
unsichere Jobs geschaffen worden, so die Internationale
Arbeitsorganisationen (ILO) und die Welthandelsorganisation (WTO)
am Montag in Genft. »Der freie Handel hat die Entwicklung
weltweit angeschoben«, drückte es WTO-Generaldirektor
Pascal Lamy vornehm aus. »Dies hat aber nicht automatische zu
einer Verbesserung der Arbeitsqualität geführt.«
(AFP/jW)
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