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08.10.2009
- → Feuilleton
Denkmale
Die Ruinen der alten Inka-Stadt Machu Picchu in Peru, aber auch
eine Kirche in Frankreich und eine Autobahn in den USA sind in
Gefahr. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten Liste
mit 93 gefährdeten Kulturstätten aus 47 Ländern des
World Monuments Fund (WMF) hervor. Diese gemeinnützige
Lobbyorganisation für Denkmalspflege mit Sitz in New York
veröffentlicht ihre Liste alle zwei Jahre. 15 der
gefährdeten Denkmale stammen aus dem vergangenen Jahrhundert,
darunter auch der Merrit Parkway aus den 1930er-Jahren, der im
US-Bundesstaat Connecticut über 68 Brücken führt.
Machu Picchu hingegen gilt als Weltwunder und stammt aus dem 15.
Jahrhundert. Ihm konnten weder spanische Eroberer noch Erdbeben
etwas anhaben, doch nach Dafürhalten des WMF könnte der
Massentourismus das Ende der zum UNESCO-Weltkulturerbe
gehörenden Anlage bedeuten. Die Kirche Saint-Martin-des-Puits
wurde zwischen dem 9. und dem 17. Jahrhundert erbaut. Heute sind
die Wandfresken in dem Gotteshaus im südfranzösischen
Département Aude durch Vandalismus und
Witterungseinflüsse bedroht. (ASFP/jW)
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