Zum Inhalt der Seite

Exodus aus dem Osten ungebrochen

Wiesbaden. 20 Jahre nach der Maueröffnung verliert der Osten Deutschlands weiterhin jährlich Tausende Menschen an den Westen. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Demnach sind 2008 136500 Menschen vom Osten in den Westen gezogen seien. 85500 seien in die entgegengesetzte Richtung gezogen. Hauptziel bleibe weiterhin Bayern. Am stärksten betroffen war Mecklenburg-Vorpommern mit einem Einwohnerverlust von 24900 Menschen. Seit 1991 zogen etwa 1,1 Millionen Einwohner vom Osten in den Westen.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!