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Jackpot abschaffen

Der Hamburger Professor für Wirtschaftsjura Michael Adams hat die aktuelle Lottohysterie kritisiert und die Abschaffung des Jackpots gefordert. »Der Jackpot mit immer neuen Höchtssummen führt die Lottospieler in die Irre. Es wäre besser, den Jackpot abzuschaffen«, sagte Adams der Leipziger Volkszeitung (Mittwoch-Ausgabe). Er fordert, den Höchstgewinn bei etwa zehn Millionen Euro zu deckeln und dafür die Gewinnausschüttung in den unteren Gewinnklassen zu erhöhen. Denn mit der Aufregung um den Jackpot stehe »die Seriosität« des staatlichen Lottos in Frage. »Da die Wahrscheinlichkeitsrechung für viele Spieler ein Fremdwort ist, glaubten viele ernsthaft, mehr zu gewinnen. Das Gegenteil sei aber der Fall: Durch die steigende Wahrscheinlichkeit, daß bei einer hohen Teilnahme an der Ziehung mehrere Spieler sechs Richtige oder fünf Richtige haben, sinke sogar die Auszahlungssumme für den einzelnen in den Gewinnklassen. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2009, Seite 12, Feuilleton

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