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Intel machte Druck auf Elektronikketten

Brüssel. Media Markt und Saturn (Metro-Gruppe) haben der EU-Kommission zufolge zugegeben, die Auswahl der Kunden beim Computerkauf eingeschränkt zu haben. Handelsbedingungen des Chipherstellers Intel hätten das gemeinsame Mutterunternehmen Media Saturn Holding nach eigenen Aussagen mit dazu verleitet, weniger oder keine Konkurrenzprodukte anzubieten, erklärte die Kommission am Montag in Brüssel. Die Behörde machte damit Einzelheiten ihrer Entscheidung vom Mai öffentlich, als sie Intel wegen Mißbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung zu einer Rekordstrafe von über einer Milliarde Euro verurteilte. Der Kommission zufolge hatte Intel jahrelang wettbewerbswidrig die Wahl der Verbraucher eingeschränkt. Das US-Unternehmen habe beispielsweise Rabatte an Computerhersteller daran geknüpft, Prozessoren nicht beim Konkurrenten AMD zu kaufen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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