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Vize- »Piraten«-Chef in rechtem Blatt

Berlin. In der Piratenpartei hat am Dienstag ein Interview ihres stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Popp mit der rechtsextremen Wochenzeitung Junge Freiheit für Wirbel gesorgt. Bis Redaktionsschluß wurden auf Popps Internetseite etwa 300 zum Teil erboste Kommentare von Parteifreunden gezählt. Er habe nicht gewußt, um was für eine Zeitung es sich handele, hatte sich Popp in einem Blog-Eintrag entschuldigt. Das allerdings wollten ihm viele seiner Mitstreiter nicht durchgehen lassen; einer kritisierte, es sei ein »Armutszeugnis«, Politik machen zu wollen und nicht zu wissen, was es mit dem Blatt auf sich habe.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2009, Seite 5, Inland

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