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Gegen härteres Jugendstrafrecht

Osnabrück/Münster. Nach der tödlichen Prügelattacke in der Münchner S-Bahn haben der Deutsche Richterbund (DRB) und die Stiftung Kriminalprävention vor einer Verschärfung des Jugendstrafrechts gewarnt. Die Formel »härtere Strafen gleich höhere Abschreckung gleich weniger Straftaten« sei schlicht falsch, sagte der DRB-Vorsitzende Christoph Frank der Neuen Osnabrücker Zeitung (Dienstagsausgabe). Der Verband beklagte zugleich, daß Urteile gegen junge Straftäter zu schleppend vollstreckt werden und so ihre »Warnschußfunktion« verfehlen. Ähnlich äußerte sich Klaus Stüllenberg, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kriminalprävention. Präventive Maßnahmen seien »in den letzten 20 Jahren verlernt worden«, sagte er am Dienstag in Münster. (AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2009, Seite 4, Inland

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