-
28.08.2009
- → Kapital & Arbeit
Gesamtmetall: erwartet Pleiten
Frankfurt/Main. Der »Arbeitgeberverband Gesamtmetall«
rechnet trotz anziehender Konjunkturdaten mit Firmenpleiten und
schließt Entlassungen in der Metall- und Elektroindustrie
nicht aus. Die Branche sei schwer getroffen von der Krise, sagte
Gesamtmetall-Chef Martin Kannegiesser nach Angaben von Donnerstag
den VDI Nachrichten. »Die Metall- und Elektroindustrie ist
durch die Finanzkrise regelrecht nach unten gerissen worden.«
Kannegiesser betonte, die Firmen wollten ihre Mitarbeiter
möglichst lange an Bord halten und durch die Krise bringen.
Ein Unternehmen könne seine Arbeitskräfte aber nicht
horten. »Wenn es merkt, daß der Absatz über
längere Zeit sinkt, dann hilft auch Kurzarbeit nicht mehr.
Diese Entscheidung steht in vielen Unternehmen noch aus«,
sagte der Gesamtmetall-Chef.
Im ersten Halbjahr 2009 sind nach seinen Angaben Auftragseingänge und Produktion im Schnitt um 30 Prozent gesunken. Die Auslastung habe aktuell mit weniger als 70 Prozent den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Normalerweise liege sie bei 88 Prozent. (AP/jW)
Im ersten Halbjahr 2009 sind nach seinen Angaben Auftragseingänge und Produktion im Schnitt um 30 Prozent gesunken. Die Auslastung habe aktuell mit weniger als 70 Prozent den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Normalerweise liege sie bei 88 Prozent. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit