Zum Inhalt der Seite

Weniger Bundeshilfe für Mietzuschüsse

Essen. Die Kommunen müssen nach Einschätzung des Deutschen Städtetages stark steigende Belastungen für die Unterstützung von Hartz-IV-Empfängern tragen. Hintergrund ist nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom Wochenende eine Kürzung der Zuschüsse des Bundes zu den Unterkunftskosten für Langzeitarbeitslose. Demnach übernimmt der Bund ab 2010 nur noch 23,2 statt bisher 26,1 Prozent der Kosten. Für 2010 werde daher ein Anstieg der Gesamtbelastung für Mietzuschüsse von bislang 14 auf 16 Milliarden Euro erwartet. Da die Kommunen auch noch sinkende Steuereinnahmen erwarten, ist nach Expertenansicht damit zu rechnen, daß die Mietzuschüsse für Hartz-IV-Bezieher künftig noch restriktiver gewährt werden. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!