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Neuer Ärger für Ulla Schmidt
Berlin. Nach der Dienstwagenaffäre nimmt die Opposition
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt auch wegen eines Dienstflugs mit
der Flugbereitschaft der Bundeswehr ins Visier. Dies meldete Bild
am Sonntag. Im April flog die SPD-Politikerin im Anschluß an
einen Auftritt auf einem Pflegekongreß in Aachen dienstlich
mit einer Challenger-Maschine der Flugbereitschaft von Maastricht
nach München. Dazu wurde laut der Zeitung die 16sitzige
Maschine aus Köln-Wahn in die rund 100 Kilometer entfernte
niederländische Grenzstadt beordert. Der Vorwurf: Die
Ministerin hätte auch mit dem Dienstwagen von Aachen ins etwas
weiter entfernte Köln fahren und von dort aus fliegen
können. Der Zubringerflug nach Maastricht habe 2000 Euro
gekostet. Vertreter von FDP und Grünen forderten am Sonntag,
daß der kritisierte Flug am Mittwoch in dem Ausschuß
thematisiert wird, der sich mit Schmidts Dienstwagennutzung in den
vergangenen Sommerurlauben beschäftigt.
Ihr Ministerium wies die Vorwürfe am Sonntag zurück. Der Flug mit der Challanger von Maastricht aus sei die einzige Möglichkeit gewesen, den Linienflug in die USA pünktlich zu erreichen, erklärte ein Sprecher. Man habe zuvor alle denkbaren Zubringerflüge geprüft.
(AP/jW)
Ihr Ministerium wies die Vorwürfe am Sonntag zurück. Der Flug mit der Challanger von Maastricht aus sei die einzige Möglichkeit gewesen, den Linienflug in die USA pünktlich zu erreichen, erklärte ein Sprecher. Man habe zuvor alle denkbaren Zubringerflüge geprüft.
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(AP/jW)
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