Zum Inhalt der Seite

Sparzinsen auf Niedrigstniveau

Frankfurt/Main. Die Zinsen für Tages- und Festgeld bei deutschen Banken sind nach Branchenangaben derzeit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Für Tagesgeld ab einer Anlagesumme von 5000 Euro bekommen Sparer demnach momentan im Schnitt rund 1,4 Prozent Zinsen, wie aus Daten der Finanzberatung FMH in Frankfurt am Main vom Freitag hervorgeht. Für Festgeld bei einer Laufzeit von sechs Monaten gibt es momentan knapp 1,3 Prozent. Grund für die niedrigen Sparzinsen ist der derzeit niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der sich momentan auf einem historischen Tief von 1,0 Prozent befindet, wie FMH-Chef Max Herbst sagte. Zu diesen Konditionen können sich die Banken bei der EZB mit Geld versorgen. »Es besteht für die Institute also gar keine Notwendigkeit, dem Kunden mehr Geld zu geben als der Zentralbank«, sagte Herbst. Es sei wahrscheinlich, daß die Zinsen für Sparer demnächst unter den EZB-Leitzins fielen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!