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Hapag-Lloyd in Finanzklemme

Hamburg. Die Anteilseigner der in Bedrängnis geratenen Reederei Hapag-Lloyd haben sich am Dienstag nicht auf eine Lösung der Geldprobleme des Traditionshauses geeinigt. Die Reederei braucht nach Angaben aus Firmenkreisen bis zu 1,75 Milliarden Euro frisches Kapital, um die anhaltenden Verluste aus dem Containergeschäft mittelfristig zu verkraften. Eine Milliarde Euro soll über Kredite finanziert werden, für die die Bundesregierung eine Bürgschaft übernimmt. 750 Millionen müssen die Anteilseigner beisteuern.

Das Unternehmen gehört zu 43 Prozent dem TUI-Konzern, den Rest teilt sich die Investorengruppe »Albert Ballin«, zu der u.a. die Stadt Hamburg zählt. Das Konsortium ist untereinander zerstritten, was die Lösung der Finanzprobleme erschwert. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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