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Rüstungsbranche

Hensoldt will 300 Mitarbeiter von Bosch übernehmen

Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Hensoldt-Stand auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Berlin ExpoCenter Airport (11.6.2026)

München. Der Rüstungselektronikkonzern Hensoldt will rund ⁠300 Mitarbeiter von Bosch übernehmen ⁠und mietet sich dazu bei dem angeschlagenen Autobauer ein. Hensoldt werde ‌am Standort von Bosch in Leinfelden-Echterdingen bei ‌Stuttgart ein leerstehendes Gebäude anmieten, um dort ein Kompetenzzentrum für »Software-defined Defence ⁠und Engineering« aufzubauen, meldete Reuters am Dienstag. Auf ‌die dort entstehenden Stellen könnten sich Bosch-Mitarbeiter vor ​allem aus den Bereichen Systementwicklung, Softwareentwicklung und Elektrotechnik bewerben.

Bosch steckt zurzeit mitten im Stellenabbau, Hensoldt ‌hat im vergangenen Jahr 1.200 Mitarbeiter eingestellt, in ‌diesem Jahr sollen ‌weitere 1.600 ⁠hinzukommen, ⁠vor allem in Baden-Württemberg. »Bosch hat in den ⁠vergangenen Jahren herausragende ‌Kompetenzen im Bereich Software Engineering aufgebaut«, sagte ⁠Hensoldt-Chef Oliver Dörre. »Diese Expertise möchten wir im Rahmen unserer Kooperation gezielt nutzen. (...) Mit dem neuen Standort in Leinfelden schaffen wir zusätzliche ‌Entwicklungskapazitäten und eröffnen qualifizierten Fachkräften aus der Region, insbesondere aus der Automobilindustrie, neue berufliche ​Perspektiven.« (Reuters/jW)

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Erschienen am 05.08.2026, Kapital & Arbeit

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