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J.P. Morgan Chase investiert Milliarden in US-Immobilienmarkt

Foto: REUTERS/Eduardo Munoz
Das Investitionsprogramm birgt zahlreiche Risiken, ähnlich der Immobilienblas vor 20 Jahren (New York, 1.4.2026)

Washington. Die Investmentbank J.P. Morgan Chase will bis 2035 mehr ⁠als 750 Milliarden US-Dollar ⁠in den US-Wohnungsmarkt lenken. Ziel sei es, den Erwerb von Wohneigentum zu fördern, ‌teilte die größte US-Bank am Montag mit. Dazu ‌will J.P. Morgan die Vergabe von Immobilienkrediten um mehr als 40 ⁠Prozent steigern und so 500.000 ‌Kunden den Haus- oder Wohnungskauf ermöglichen. Die geplante Vergabesumme ​für den Wohnungsbau bedeutet eine Steigerung von fast 40 Prozent im Vergleich zum letzten Jahrzehnt. 2025 ‌hatte J.P. Morgan Wohnungsbaudarlehen im Wert von 52,8 Milliarden Dollar ‌vergeben, 30 ‌Prozent mehr ⁠als ⁠im Vorjahr.

Der US-Wohnungsmarkt entwickelt sich derzeit ⁠schleppend, da hohe Zinsen und gestiegene Preise viele potenzielle Käufer abschrecken. Vor knapp 20 Jahren hatte eine zu großzügige Kreditvergabe für wenig ‌werthaltige US-Immobilien und die anschließende Verbriefung der Forderungen zu einer globalen Finanzkrise geführt. (Reuters/jW)

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Erschienen am 04.08.2026, Kapital & Arbeit

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