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Immer mehr Billigjobber

Duisburg. Mehr als jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet im Niedriglohnsektor. Ingesamt sind es 6,5 Millionen Menschen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hervor. Dabei beobachten die Forscher einen Trend zu sinkenden Durchschnittslöhnen und einer weiteren Lohnspreizung. »In Deutschland ist das Lohnspektrum in einem Ausmaß nach unten ausgefranst, das in anderen Ländern aufgrund von Mindestlöhnen nicht möglich wäre«, erklärte Claudia Weinkopf, stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des IAQ. Allein zwischen 1995 und 2007 habe sich die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten um rund 2,1 Millionen erhöht. Ein Plus von 49 Prozent.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2009, Seite 4, Inland

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