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Stasi-Hysterie geht weiter

Frankfurt/Berlin. Rund 17000 ehemalige Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sind laut einem Bericht der Financial Times Deutschland (Donnerstagausgabe) trotz Prüfungen im öffentlichen Dienst der Landesverwaltungen geblieben. Wissenschaftlern zufolge sind dies deutlich mehr als bisher bekannt. Nach Recherchen der Zeitung geht es um 2247 ehemalige MfS-Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-Anhalt, 2733 in der Berliner Verwaltung und 4101 in Sachsen. »Das sind Dimensionen, die bisher keiner geahnt hat«, sagte Klaus Schroeder, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin. Erst am Mittwoch hatte das Bundeskriminalamt bestätigt, daß dort noch frühere MfS-Mitarbeiter beschäftigt sind. Zwei der 23 Polizisten arbeiten den Angaben zufolge in Führungspositionen im gehobenen Kriminaldienst, einer gehört zum Personenschutzkommando von Bundeskanzlerin Angela Merkel. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2009, Seite 5, Inland

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