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Vorwürfe an Chefs der HSH Nordbank

Hamburg. Wirtschaftsprüfer der angeschlagenen HSH Nordbank erheben nach einem Medienbericht Vorwürfe gegen Vorstand und Aufsichtsrat. Wie der Radiosender NDR Info am Sonntag unter Berufung auf ihm vorliegende Auszüge eines Gutachtens der Prüfungsgesellschaft KPMG berichtete, werden den Verantwortlichen schwere Verstöße gegen die Richtlinien der Finanzaufsicht BaFin vorgeworfen. Milliardengeschäfte seien im Eilverfahren durchgesetzt worden. Der Vorstand sei erst bei Engagements im Wert von mehr als 100 Millionen Euro zwingend informiert worden.

Die Bank hatte im vergangenen Jahr 2,7 Milliarden Euro Verlust gemacht. Gerettet wurde sie durch eine Kapitalspritze in Höhe von drei Milliarden Euro sowie Garantien ihrer Hauptanteilseigner Schleswig-Holstein und Hamburg.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2009, Seite 1, Inland

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