Zum Inhalt der Seite

CIA-Folterbericht wieder verschoben

Washington. Die Veröffentlichung eines internen CIA-Berichts über Geheimgefängnisse, brutale Verhörmethoden und Folter während der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush wurde um weitere zwei Monate verschoben. Ursprünglich sollte der Bericht bereits im Juni publik gemacht werden. Die von einem Gericht gesetzte Frist zur Veröffentlichung des Dokuments endet am 31. August. Eine Sprecherin des Justizministeriums sagte am Donnerstag, es müßten zunächst weitere CIA-Unterlagen gesichtet werden. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!