Zum Inhalt der Seite

Weltspitze Brandenburg

Die Cottbuser Industrie- und Handelskammer (IHK) arbeitet daran, abgeschiedenes Kohlendioxid als Wertstoff zu nutzen. »Dafür ist die weitere Bündelung von Brandenburger Forschungskompetenz auf dem Energiesektor sowie die Stärkung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft notwendig«, sagte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Krüger am Mittwoch auf einer Tagung seiner Kammer in Cottbus. Unter dem Titel »Strategien für den Umgang mit CO2 – Von der Vision zum Wirtschaftsfaktor« wurden Technologien zur Abscheidung und Speicherung (CCS) von CO2 diskutiert. Weltweit sei Brandenburg führend auf dem Gebiet der CCS-Technologie zur kohlendioxidarmen Verbrennung von Braunkohle, hieß es. Auch weil Braunkohle noch lange Teil des deutschen Energiemixes bleibe, sei diese Führungsposition von Bedeutung. Vattenfall betreibt am Standort Schwarze Pumpe nach Angaben der IHK die weltweit erste Pilotanlage zur Kohlendioxidabscheidung bei einem Kohlekraftwerk. Bis 2015 soll in Jänschwalde zudem ein CCS-Demonstrationskraftwerk entstehen. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!