Zum Inhalt der Seite

Wiede gestorben

Die Dramatikerin Anna Elisabeth Wiede ist tot. Sie starb am Dienstag im Alter von 80 Jahren in Berlin an einer Krebserkrankung, wie der Eulenspiegel Verlag mitteilte. 1955 siedelte sie mit ihrem Ehemann, dem Dramatiker Peter Hacks, von München nach Ostberlin über, wo sie unter anderem mit Bertolt Brecht zusammenarbeitete. Ihre erste wichtige Arbeit war, gemeinsam mit Hacks, die Nachdichtung des Stücks »Der Held der westlichen Welt« von John M. Synge. Ihren größten Bühnenerfolg feierte Wiede in den 1950er Jahren mit dem Märchendrama »Das Untier von Samarkand«. Sie schrieb zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kinderbücher. Zuletzt erschienen von ihr »Die stille Pauline« (2007) und »St. Bren­dans Eiland« (2008). Ein ausführlicher Nachruf folgt.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2009, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!